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Engagiert für Mitarbeiter und Klima

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Der Backsteinbau von 1890 war vor allem in energetischer Hinsicht in die Jahre gekommen.

Der Backsteinbau von 1890 war vor allem in energetischer Hinsicht in die Jahre gekommen.

Seit 120 Jahren hält die üstra die Region Hannover in Bewegung: Rund 156 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich die Busse und Bahnen der Hannoverschen Verkehrsbetriebe. Damit auch die eigenen Mitarbeiter mobil bleiben, bietet das Traditionsunternehmen verschiedene Sport- und Freizeitaktivitäten an – unter anderem in einem Gebäude in der Sutelstraße, das der üstra- Versorgungseinrichtung (VE) gehört.

Das VE-Gebäude ist ein über hundertjähriger Backsteinbau. Hier können die Mitarbeiter Tischtennis spielen, an Aerobic- und Fitnesskursen teilnehmen oder Jiu-Jitsu trainieren. Zudem dient das Gebäude auch geschäftlichen Zwecken. Das Gebäude von 1890 war sprichwörtlich in die Jahre gekommen, ganz besonders in energetischer Hinsicht. Über Fenster, Mauerwerk und Dach ging viel Energie verloren, zudem wies der Backsteinbau große Feuchtigkeitsschäden auf. „Um das Gebäude fit für die Zukunft zu machen, kam nur noch eine Rundum-Sanierung in Betracht. Nach dem Austausch der Fenster, einer Innendämmung mit Lehmputz und einem neuen Heizsystem stand nun das Dach auf der Agenda“, berichtet Andreas Geffert, Bausachverständiger und Energieberater bei der VE.

Nachschub für den Dachboden: Toni Geddert befüllt den „Zellofant“ mit dem Dämmstoff Zellulose.

Nachschub für den Dachboden: Toni Geddert befüllt den „Zellofant“ mit dem Dämmstoff Zellulose.

Nachhaltiges Recycling

Weil der rund 270 Quadratmeter große Dachboden unter dem Satteldach nicht mehr genutzt werden kann, entschied sich die VE für eine Dämmung der obersten Geschossdecke: „In den letzten Jahren haben wir nach und nach sämtliche VE-Liegenschaften saniert und für oberste Geschossdecken Dämmplattenstreifen und Sparrenexpander. „Nach oben haben wir den Steg mit Rauspund abgeschlossen. Im verbleibenden Teil des Dachbodens konnten wir die Zellulose lose aufflocken, weil der Boden ja nicht begehbar sein muss“, erklärt K3-Gesellschafter Toni Geddert das Verfahren. Als oberer Abschluss wurde die Zellulose leicht mit Wasser benetzt, sodass die oberste Schicht des Dämmstoffs verkrustet und fixiert wird.

Dem Stahl Rechnung tragen

Eine Besonderheit des Gebäudes ist der für die damalige Zeit ungewöhnliche Dachstuhl aus Stahlträgern. Auch parallel zu den Traufeseiten befinden sich jeweils Stahlträger, die die Dämmprofis von K3 mit Hanf umkleidet haben, damit diese nicht korrodieren.
Der Dachboden in der Sutelstraße bleibt nun dank der neuen, 40 Zentimeter starken Zellulose-Schicht und einem U-Wert von 0,085 W/m K auf die Dauer gut gedämmt. Zumindest so lange, bis sich künftige Generationen eventuell für eine Umnutzung entscheiden. In diesem Fall kann die Zellulose dann recht einfach wieder entfernt werden und andernorts einen neuen Einsatz finden. In der VE hat man damit sogar schon Erfahrung gemacht – ohne Qualitätseinbußen, wie Andreas Geffert betont.

aus: Bauen Wohnen Immobilien, Ausgabe Dezember 2012

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