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Dauerhafter Schutz der Wetterseite

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Die neue Fassade ist fast fertig: Hinter den Paneelen befindet sich jetzt eine starke Zellulose-Dämmung.

Eigentlich wollten die Eigentümer eines Einfamilienhauses in Hannover-Ahlem nur die Wetterseite ihres Hauses vor Schlagregen und Feuchtigkeit schützen. Denn der hintere Giebel des Hauses zeigt frontal nach Westen und bietet damit viel Angriffsfläche für Regen, Hagel, Sturm und andere Schlechtwettererscheinungen. In der Außenwand zeigten sich bereits erste Feuchtigkeitsschäden.

Das Siedlungshaus im Westen der Landeshauptstadt stammt aus dem Jahr 1959 und ist typisch für seine Zeit: einfachste Baumaterialien, viele Wärmebrücken, keinerlei Dämmung. Dennoch ist es seinen Bewohnern, die darin seit fast drei Jahrzehnten leben, ans Herz gewachsen. „Weil wir den Schutz der Westseite verbessern wollten, war es vernünftig, gleichzeitig auch über eine Dämmung nachzudenken“, erklärt der Hausherr. Ein herkömmliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) schied dabei jedoch von vornherein aus, weil diese Systeme nicht diffusionsoffen, also luftdurchlässig sind, und so die Feuchtigkeit im Mauerwerk geblieben wäre, sagt er: „Wir wollten die Fassade schützen, aber gleichzeitig ein „atmungsaktives“ Haus behalten. Denn wenn die Feuchtigkeit aus dem Haus nicht mehr entweichen kann, sind langfristige Schäden wie Schimmel vorgezeichnet.“

Mehr Behaglichkeit unterm Dach

Der Schritt, die Experten von K3 Dämmservice mit der Umgestaltung der Fassade zu beauftragen, lag nahe: Die Hausherren hatten bereits gute Erfahrungen mit dem Unternehmen und vor allem auch mit dem Dämmstoff Isofloc gemacht. Zwei Jahre zuvor hatten sie sich entschieden, ihre Dachdichtung zu erneuern. „Zwischen Dachpfannen und den früher typischen Strohmatten befand sich ein Hohlraum, über den viel Wärme verloren ging. K3 hat eine Konstruktion in diesen Hohlraum eingefügt und mit Isofloc gefüllt. Damit wurde ein zweiter Hohlraum vor den Dachpfannen geschaffen, der einen Luftzug ermöglicht und ein Feuchtigkeitsproblem grundsätzlich vermeidet. Eine perfekte Lösung!“, erklärt der Hausherr zufrieden. „Die Mitarbeiter haben so akkurat gearbeitet, dass wir sie gern noch einmal beauftragt haben“, sagt seine Frau. „Wir haben es jetzt schön warm unterm Dach und müssen nicht mehr so viel heizen. Außerdem gefällt uns auch der Umweltaspekt, nämlich dass man aus altem Zeitungspapier ein hochwertiges Dämmmaterial gewinnt und dafür keine neuen Ressourcen verbraucht werden.“ Zusammen mit den neuen Fenstern, die fast zeitgleich eingebaut wurden, sparen die Eigentümer seit zwei Jahren durchschnittlich 15 Prozent Heizenergie ein – bei deutlich mehr Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden.

So eliminiert man Wärmebrücken: Das Balkongeländer wurde von der Fassade abgetrennt und an die Verschalung geschraubt, um die Wärme innen zu halten.

So eliminiert man Wärmebrücken: Das Balkongeländer wurde von der Fassade abgetrennt und an die Verschalung geschraubt, um die Wärme innen zu halten.

Wärmebrücken weitgehend beseitigt

Die Dämmung der Westseite nahm rund zwei Wochen in Anspruch. Zunächst wurde vor die Wand eine Lattenkonstruktion gesetzt. Dafür wurden senkrechte Hölzer an die Fassade geschraubt und mit einer Weichfaserplatte nach außen abgeschlossen, sodass dahinter das Isofloc-Material eingeblasen werden konnte. Der Aufbau ist insgesamt rund zehn Zentimeter stark. Außerdem wurden die Seitenfassaden des Hauses zum Teil mit gedämmt, um den Schutz zu erhöhen. Nach den Berechnungen von K3-Geschäftsführer Toni Geddert verbessert sich der U-Wert der Giebelwand von ca. 0,74 W/m2K auf rund 0,34 W/m2K. Die Heizkostenersparnis dürfte zwischen 15 und 20 Prozent liegen.

Der vor die Fassade gesetzte Balkon auf der Westseite brachte durch die eingelassenen Eisenträger gleich mehrere Wärmebrücken mit sich. Deshalb trennten die Konstrukteure das Balkongeländer von der Fassade ab und verbanden es mit der Verschalung, sodass diese Wärmebrücken beseitigt wurden. An den anderen Stellen, wo der Balkon mit der Fassade verbunden ist, wurde entsprechend stark gedämmt. Zugleich entschied man sich in Ahlem, die Fassade mit Kieferpaneelen neu zu gestalten. „Das Holz ist unbehandelt und wird über die Jahre versilbern“, erklärt der Hausherr. Praktisch, denn dadurch ist eine kontinuierliche Pflege durch Anstriche oder Lasieren überflüssig.

 

Im Siedlungshaus in Ahlem dürfte die nächste Heizkostenabrechnung noch deutlich geringer als die letzten beiden ausfallen. Der nächste Winter kann also kommen.

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